Kokosöl gegen Akne

Gepostet in Basiswissen


Unreine Haut und Akne gehören zu den häufigsten Hautproblemen. Fast jeder kennt die meist zu Beginn der Pubertät auftretenden Pickel. Doch auch Erwachsene können akneartige Hauterkrankungen oder plötzlich aufkommende Mitesser bekommen. Meistens leidet auch das Selbstbewusstsein unter unreiner Haut, was nicht wirklich hilfreich ist um das Problem zu beheben.

Mangelnde Hygiene?

Zuerst einmal: Akne hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Im Gegenteil, meistens wäscht man die Gesichtshaut zu oft und verwendet dabei zu harsche Produkte oder Kosmetika mit problematischen Inhaltsstoffen, die die Haut austrocknen und reizen (Alkohol, Desinfektionsmittel oder das Schaum bildende Sodium-Laureth-Sulfat oder Sodium-Lauryl-Sulfat u.v.m.; übrigens oft auch in Naturkosmetik enthalten).

Wahre Schönheit kommt von innen

Um Akne in den Griff zu bekommen, taugt der Klassiker “Meide Pommes und Schokolade” immer noch. Diese beiden Lebensmittel stehen stellvertretend für schlechte Fette und ZuckerTransfette verstopfen unsere Blutgefässe und Letzteres erhöht den Insulinspiegel und somit auch die Androgen-Produktion, was wiederum die Talgproduktion anregt und Poren verschliesst. Ausserdem haftet sich der überschüssige Zucker an unser Bindegewebe, lässt uns schneller alt aussehen und begünstigt Cellulite.

Deshalb sollte man den Konsum von frittierten Sachen und Zucker inkl. Fruktose wie in Limonaden und Früchtsäften inkl. Fruchtsmoothies und Fertiggerichten (auch in salzigen Sachen wie Chips, Ketchup, Salat- & Tomatensauce, Tütensuppe, Fertigpizza, Wurst, Zwieback… enthalten) so weit wie möglich einschränken und möglichst viel frische, unverarbeitete Lebensmittel essen (die Hälfte des Tellers beim Mittag- und Nachtessen sollte aus Gemüse bestehen).

Was macht unsere Haut sonst noch krank?

Mehrere gross angelegte Studien in den USA und Europa dokumentieren einen direkten Zusammenhang zwischen Milchkonsum und schlechtem Hautbild. Durch Milch erhöht sich der Östrogenspiegel, was unseren Hormonhaushalt beeinflusst. Und sie enthält selbst hormonelle Bestandteile, die dazu bestimmt sind, dass die Kälber extrem schnell wachsen bzw. ihr Gewicht verdoppeln und passen daher nicht zum Menschen. Zusammen mit dem Milchzucker (½ Liter ist schnell getrunken und somit happige 23 Gramm Milchzucker, welches man übrigens Laktose nennt und heute eines der grössten Allergene ist) treibt es unseren Insulinspiegel nach oben, was die Talgabsonderung erhöht und zu Pickel, Mitesser und die Neigung zu Entzündungen führt. Wir raten dazu, jeglichen Überkonsum wie es beim Milch-Trinken entsteht zu vermeiden. Milchprodukte wie Butter, Vollrahm, Nature-Joghurt etc. enthalten einen Anteil an gesundem Fett und daher weniger Laktose (Faustregel: je höher der Fettanteil, desto geringere Mengen Milchzucker enthält das Lebensmittel). Hart- und Halbhartkäse enthalten im Gegensatz zu Frischkäse praktisch keine Laktose mehr, da diese durch den Gärungsprozess abgebaut wird. Obwohl diese Produkte weniger problematisch sind, lohnt es sich auch hier, eine Zeitlang darauf zu verzichten und zu beobachten, ob die Haut-Unreinheiten und allenfalls andere “Zipperlein” verschwinden. Vorsicht: Milchzucker wird in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie oft als Hilfsstoff verwendet und zwar in Tabletten, Kapseln, Suppen & Saucen, Back- oder Wurstwaren, Gewürzmischungen und Süssigkeiten unter Namen wie Milcherzeugnis, Molkepulver, Milchpulver, Sahne oder Zuckerstoffe.

Zum umstrittenen Lebensmittel Milch gesellen sich Getreideprodukte, insbesondere Weizen. Die Kreuzung verschiedener Weizenarten und die schnelle Verarbeitung zum Endprodukt (früher war es ausschliesslich Sauerteigbrot) hat einen verkleisterten und meist blähenden Einfluss auf unseren Darm. Getreide wird als Appetitanreger und Dickmacher bezeichnet, da auch er den Blutzuckerspiegel stark ansteigen lässt, was sich wiederum auf unsere Haut auswirkt (regt Talgproduktion an und schwächt das Bindegewebe).

Andere belastende Faktoren für unsere Haut sind: Alkohol, Rauchen, Schlaf- und Vitamin-D-Mangelemotionaler Stress.

Kokosöl gegen Akne

Die Firma KokosPalme hat einen interessantes Artikel über Kokosöl und Akne verfasst. Tatsächlich kann ganz wenig Kokosöl abends auf gereinigter Haut langfristig helfen, dass sich das Hautbild verbessert, auch weil das Öl natürlich ist und somit keine künstlichen Zusätze drin hat, die der Haut schaden könnten.

Weitere natürliche Mittel sind z.B. Apfelessig, welches man 1:1 mit Wasser verdünnt benutzt um Unreinheiten abzutupfen oder nach der Rasur zur Desinfektion aufträgt. Anstatt das Gesicht täglich zu waschen, kann man – wie früher – Rosenwasser (z.B. Bio-Rosenwasser in Sprühfläschchen aus der Apotheke oder Drogerie) benutzen um die Haut zu erfrischen und zu tonisieren.

Für die Gesichtsreinigung verwendet man am besten eine milde Seife oder Waschlotion ohne problematische Zusätze. Lassen Sie sich in der Drogerie oder Apotheke beraten oder prüfen Sie die “CodeCheck App”. Wer von uns eine Empfehlung möchte, dem können wir zwei Marken empfehlen: die basische Kosmetiklinie von Michael Droste-Laux (z.B. basische Gesichts-Waschcreme in der Drogerie oder im Reformhaus erhältlich) oder Ringana, der preisgekrönte österreichische Anbieter von hochstehender Frischekosmetik → bestellbar bei Nadja Reinmann.

Wer selber experimentieren möchte, kann unser “Rezept”: Lippenbalsam ausprobieren 😊.

 

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