Kraftbrühe

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Gerade zur kalten Jahreszeit sollte eine selbstgemachte Hühnersuppe öfter mal auf den Tisch kommen. Was Oma schon wusste, scheint sich zu bestätigen: Hühnersuppe wirkt gegen verschiedene Erkrankungen, allen voran Erkältungen. Darüber hinaus enthält sie viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Eisen und Zink – das gibt Power für das geschwächte Immunsystem indem es der Darmgesundheit hilft. Durch das lange Kochen werden zudem Kalzium und Mineralien aus den Knochen gelöst, die die Suppe noch wertvoller machen.

Vor- und Zubereitung: 15 Minuten / Köcheln: 2 Stunden

1 kleines Huhn (ideal: Suppenhuhn) oder 8 Hähnchenschenkel oder 1 Kg Hühnerflügel (wahlweise auch 4 Schenkel + 500 g Flügel)

1 Knollensellerie, klein

1 Selleriestange

1 Lauchstange

1 Karotte

5 bis 6 Petersilienstiele oder 1 Petersilienwurzel

1 Zwiebel

1 Nelke

8 schwarze Pfefferkörner

Salz

1 Das ganze Huhn innen und aussen kalt abbrausen. Fettdrüse am Schwanz abschneiden: Bleibt diese dran, könnte die Hühnersuppe einen etwas tranigen Geschmack bekommen. Poulet bzw. –teile in einen grossen Kochtopf legen.

2 Für das Suppengrün Knollensellerie schälen und grob würfeln. Selleriestange mit dem Grün halbieren. Grobfasrige Teile beim Lauch entfernen, Stange halbieren. Ungeschälte Karotte in grobe Stücke schneiden. Knollenselleriewürfel, Selleriestange- und Lauchhälften, Karottenstücke und Petersilienstiele oder Petersilienwurzel zum Huhn geben.

3 Ungeschälte Zwiebel mit Nelke bestecken, mit Pfefferkörnern, 3 – 3 ½ Liter kaltem Wasser und 1 Esslöffel Salz beifügen. Aufkochen. Hitze reduzieren und Kochtopf bis auf einen kleinen Spalt zudecken. Inhalt etwa 2 Stunden leicht köcheln lassen (nach 1 Stunde eventuell nochmals etwas zusätzliches Salz zugeben). Den Topfinhalt durch ein grosses Sieb in einen Kochtopf abseihen.

Tipps

Mit Schnittlauchröllchen oder gehackter Petersilie bestreuen.

Brunoise- oder Julienne-Einlage: Ganz kleine gedämpfte Gemüsewürfel oder dünne Gemüsestreifen (Karotte, Knollen- und Stangensellerie, Lauch, Zucchetti) als Einlage verwenden.

Hühnerfleisch in Stücke zupfen und als Suppeneinlage verwenden, kalt auf Salatteller anrichten oder einen Geflügelsalat damit zubereiten.

Weitere Protein-Einlagen:

-Eierflädli: Omeletten-Reste in dünne Streifen schneiden.

-Stracciatella: Für 1 Liter Brühe 2 Eier mit 2 Esslöffel Parmesan und 1 Teelöffel Zitronensaft sowie 1 Esslöffel fein gehackter Petersilie gut vermengen. Eimischung langsam in die kochende Brühe giessen indem man sie über eine Gabel giesst, mit der man eine Acht beschreibt.

Als Stärke-Einlage eignen sich gekochte dünne Reisvermicelli (asiatische Reisnudeln), gekochte Kartoffelstücke oder gekochter Trockenreis.

Vorrat Brühe hält sich im Kühlschrank 2-3 Tage. Sonst portionenweise tiefkühlen (2.5 dl bis 3 dl / Person, ca. 4 Monate haltbar). Gut geeignet sind z.B. leere Kokosgläser (1 Liter für 4 Personen oder 5 dl für 2 Personen).

 

2 Kommentare

  1. Super Anleitung, vielen Dank! Ich habe bisher tatsächlich immer nur Gemüsebrühe selber gemacht (ausser an meiner Abschlussprüfung an der Hotelfachschule Lausanne, da hatte ich ein etwas traumatisches Erlebnis mit einer selbstgemachten Rinderbrühe). Hühnerbrühe wird demnächst ausprobiert!

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    • Liebe Julia, dann sind wir schon gespannt auf dein feedback 😉

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