Bärlauch-Omelette mit Bärlauch-Jungspinat-Beilage

Gepostet in Frühling Rezepte


Bärlauch soll sehr wirksam zur Reinigung von Darm und Blut sein. Ausserdem werden ihm auch bakterien- und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.

Vor- und Zubereitung: 20 Minuten

 2 Personen

100 g Bärlauchblätter

Bratbutter

4 bis 5 Eier

Salz

150 g Jungspinat

wenig Pfeffer aus Mühle

1   4 bis 5 Bärlauchblätter klein schneiden und in einer mittleren Bratpfanne etwas Bratbutter kurz andünsten. Mit wenig Salz würzen.

2   Eier mit wenig Salz verquirlen. Eimasse zugeben. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zu einem flockigen Rührei braten. Falls die Masse an der Pfanne klebt, eine andere Bratpfanne mit Bratfett erhitzen und die Eimasse dort reingeben. Etwas flach drücken. Wenn sich die Omelette löst (mit Kochlöffel zuerst vom Pfannenrand lösen) und etwas braun gebraten ist (durch leichtes Anheben feststellen), auf einen flachen Teller oder flachen grossen Deckel gleiten lassen, wenden und die zweite Seite bei mittlerer Hitze braten. Dabei Pfanne ebenfalls mehrmals hin- und herbewegen. Aussen sollte die Omelette leicht gebräunt sein, aber innen noch feucht. Von der Wärmequelle nehmen und zudecken.

3   Restlicher Bärlauch und Jungspinat in 1 Esslöffel Butter kurz andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Tipps

Bärlauch eignet sich auch hervorragend zum roh essen: Zerzupfte Bärlauchblätter in Salat reinmischen oder mit geraffelten Karotten, wenig Hüttenkäse zu einem Salat verarbeiten und mit einer Sauce aus Zitronensaft, Rotweinessig, Olivenöl, Salz und wenig Paprikapulver würzen. Auch als Pesto (mit Olivenöl, Salz und evtl. ein paar geröstete Pinienkerne pürieren) oder Gewürz-Butter (mit etwas Zitronenschale, Salz und Pfeffer würzen) sehr zu empfehlen.

Schmeckt am nächsten Tag auch kalt (mit etwas Gemüse oder Salat dazu). Geeignet zum Mitnehmen.

Vorsicht vor Verwechslung beim Selberpflücken: In nächster Nähe des Krautes findet man oft ähnlich aussehende Giftpflanzen. Dabei handelt es sich um Maiglöckchen und um Herbstzeitlose, die zwar erst im Herbst blühen, deren Blätter aber im Frühling schon wachsen. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal: Nur der Bärlauch riecht beim Verreiben der Blätter nach Knoblauch.

 

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