6 Tipps für ein gesünderes Heim

Gepostet in Basiswissen


Die meisten Vorsätze im Dezember werden bez. der eigenen Gesundheit gefasst: mit dem Rauchen aufhören, abnehmen, gesünder essen, sich mehr bewegen etc. Das neue Jahr ist in der Tat der ideale Zeitpunkt um Gewohnheiten loszuwerden, die in der Vergangenheit unsere Lebensqualität beeinträchtigt haben.

Ein unterschätzter Faktor betrifft das eigene Heim. Wir verbringen heutzutage sehr viel Zeit «Indoor», deshalb kommt dem Umfeld und der Luftraumqualität in unserem Heim eine besondere Bedeutung zu. Wir haben die Faktoren und die dazugehörigen Tipps für Sie zusammengetragen:

Korrektes Lüften und Heizen

Wir nehmen automatisch an, dass die Luft in unserem Gebäude besser ist als die verschmutzte Luft draussen. Forschungen der amerikanischen EPA fanden heraus, dass Heime und Büros im Amerika bis zu 100x mehr Luftverschmutzung haben als draussen. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt daher, korrektes Lüften und Heizen. Lesen Sie die Empfehlungen unter diesem Link.

Alle Parfümbomben verbannen

Leider sind sich viele Leute immer noch nicht bewusst, wie viel Chemie in Kosmetikartikeln drin ist. Die über 10’000 Inhaltsstoffe sind kaum reguliert. Auch die Duftnoten in Parfüms und After Shaves, Duftkerzen, Kleiderwaschmitteln, Weichspülern, Trocknertücher für Kleiderwäsche etc. sind zu einem grossen Teil aus Erzeugnissen wie das gesundheitsschädigende Erdöl hergestellt. Diese Düfte sammeln sich in Innenräumen und wir atmen diese ein. Entfernen Sie am besten alle parfümierten Produkte aus Ihrem Haushalt. Einzig naturreine ätherische Öle aus bester Bio-Qualität – d.h. die Essenzen sind nicht verändert, enthalten nur die Öle der lokalen Stammpflanzen und keine synthetischen Zusätze – kann man für Kalt-Vernebler benutzen (ätherische Öle sollte man nicht erhitzen, sonst verlieren sie ihren therapeutischen Nutzen). Lavendel-Öl ist z.B. sehr gut um zu entspannen und kann auch tröpchenweise entweder pur oder verdünnt mit einem Trägeröl (Kokos, Jojoba, Argan oder Nachtkerze) auf die Haut aufgetragen oder vor dem Schlafen gehen unter die Füsse einmassiert werden. Für die Reinigung von Küche, Bad und Platten eignet sich z.B. verdünnter Apfelessig hervorragend, dieser entfernt schlechte Gerüche und desinfiziert zugleich.

Wohngifte minimieren

Schauen wir uns mal genauer in unserer Wohnung um. Wir sind immer mehr von Kunststoffen/Plastiken aller Art und Metallen und Magneten umzingelt. Sie alle strömen verschiedene lösliche Stoffe aus/bauen ein Magnetfeld auf (→ siehe weiter unten unsere Ausführungen über Elektrosmog), die sich kumulieren und unser Wohnklima belasten. Deshalb gilt: Je natürlicher unsere Einrichtung und je weniger Plastikverpackungen/-taschen (v.a. in Schlafzimmerschränken), desto besser. Schauen Sie auch beim Renovieren darauf, dass Sie Naturfarben benutzen.

Entrümpeln befreit

Mit der Zeit sammelt sich ziemlich viel Krempel in unserem Heim an, das meiste aus Kunststoff. Die Schnäppchen, welche wir im Internet ersteigert haben liegen schon bald unbeachtet irgendwo rum. Wir kaufen uns neue Klamotten und die alten behalten wir für den «Notfall». Die Schränke sind zum Bersten voll. Ein neuer Trend aus den USA heisst «Minimalism». Sie behalten nur die schönen Dinge, welche ihnen Freude bereiten und geben alles Überflüssige weg oder entsorgen es. Denn das bindet unsere Energie und Aufmerksamkeit. Tipp: Anstatt sich einen riesigen Aufwand zu machen, kann man Zimmer für Zimmer durchgehen und sich fragen, ob man jeden Gegenstand in diesem Jahr gebraucht hat oder bald braucht. Ist das nicht der Fall, kann man es weggeben oder entsorgen. Oder man entledigt sich jeden Tag eines Gegenstandes, der unbeachtet rumsteht. Auch bei den Klamotten wird nur ein neues T-Shirt gekauft, wenn man dafür ein altes wegwirft. Beim Kauf könnte man dann auf die Qualität achten, z.B. die synthetischen Teile weggeben und sich dafür Qualitätsware aus Bio-Baumwolle leisten. Gewisse Sachen, die man nur eine Zeitlang braucht, könnte man von einem Bekannten ausleihen (Saftpresse, Waffeleisen etc.). In der Küche stehen vielfach viele Gewürze oder Nahrungsmittel monatelang rum. Wenn sie nicht abgelaufen sind, verwenden Sie sie gleich zum Kochen. Prüfen Sie auch bei Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln sowie Kosmetika das Ablaufdatum. Und beim Aufräumen auch darauf achten, dass man die gleichen Sachen (Medis, Strick- und Fotosachen, Büro- und Reiseutensilien etc.) an einer bestimmten Stelle deponiert.

Schimmel ist gesundheitsschädlich

Schimmel im Haus tritt in unseren Breitengraden nicht so häufig auf wie in amerikanischen Haushalten. Trotzdem sollten Sie sicher stellen, dass sich keine Pilzsporen in feuchten Zonen (Bäder etc.) verstecken, da sich diese neurotoxischen und allergenen Substanzen in der Luft verteilen und Tag und Nacht eingeatmet werden. Lesen Sie dazu unseren Artikel “Wenn Schimmel krank macht“.

Elektrosmog macht früher oder später krank

Leider ist heutzutage die grösste Quelle von Elektrosmog in Innenräumen selbstgemacht. Obwohl wir die Strahlung nicht sehen können, belasten kabellose Geräte wie WLAN und Funktelefone (DECT), aber auch TV-Box und Radiowecker etc. durch die intensive Strahlung tagtäglich unseren Organismus und versetzen diesen in konstantem Stress-Modus. Zudem wird unser Schlaf beeinträchtigt und die Funktion unserer Zellen, die ebenfalls elektromagnetisch funktionieren, wird gestört. Das fördert Entzündungen, welche heutzutage als Ursache für die meisten chronischen Erkrankungen angesehen werden. Wir plädieren dafür, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und Alternativen zu prüfen. In unserem Artikel “Wie gefährlich ist Elektrosmog wirklich?” können Sie alle Details nachlesen.

Geniessen Sie Ihr harmonisiertes Zuhause

Ihre Hausatmosphäre «aufzupeppen» ist kein aufwändiges oder grosses finanzielles Vorhaben. In der Tat können ein paar kleine Änderungen einen grossen Unterschied machen. Wir hoffen, Ihnen ein paar Anregungen für das neue Jahr gegeben zu haben und wünschen Ihnen viel Erfolg und Gesundheit damit.

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