Raclette & Fondue Zeit

Gepostet in Winter Rezepte


Wer kennt es nicht – nach einem Raclette-Abend oder Fondue Essen fühlen wir uns oft unwohl, gebläht oder vollgestopft und erhoffen uns, das Schweregefühl mit einem Schnäpsli wettmachen zu können… Wir haben da eine viel bessere Idee: Starten wir schon mal mit einer Vorspeise, welche den Magen mit Ballaststoffen füllt, und dadurch das erste Heisshungergefühl stillt. Ein grüner Blattsalat, gespickt mit rohem Gemüse an einer Essig/Öl Salatsauce. Essig verbessert die Pankreasfunktion und minimiert zudem die Insulinausschüttung im Körper in Reaktion auf den Kohlenhydratkonsum (Kartoffeln und Brot, sowie in Essig-/Zuckerwasser eingelegte Gürkli & Silberzwiebeli).

Beim Raclette ist die kalorienarme Paleo Version einfacher umzusetzen als beim Fondue: Als Alternative zum Käse dünne Fleischplätzli oder rohe, geschälte Riesencrevetten auftischen, die auf der Racletteplatte grilliert werden können. Dazu leicht vorgegartes Gemüse oder Backofengemüse (siehe Buch „KOCHEN NACH PALEO“) servieren, welches auch von den Käseliebhabern zusammen mit dem Raclettekäse (und eventuell anstelle der Kartoffeln) gegessen werden kann. Ziel ist es weiter, das Büchsenfutter grundsätzlich durch frische Früchte (Äpfel, Orangen, Ananas, Birnen usw.) und rohes Gemüse (Champignons, Tomaten, Gurken, Zwiebeln usw.) zu ersetzen. Zumindest kann man ein Gemisch von allem servieren, so dass jede(r) selbst entscheiden kann, was er/sie essen will und alle zufrieden sind – die Paleo-Anhänger, aber auch diejenigen, welche der Tradition nicht nachgeben wollen.
Beim Fondue hilft es schon viel, zumindest mal das Brot durch vorgegartes Gemüse und Früchte zu ersetzen. Damit kann dem schlechten Gefühl, welches sich nach dem Essen meist einstellt, entgegengewirkt werden. Ausserdem können so auch Personen mit Glutenunverträglichkeit „mitrühren“.

2 Kommentare

  1. Meine Lieben Köchinnen
    Fondue geht auch ausgezeichnet: Broccoli, Fenchel, Blumenkohl, Rüebli, Kohlräbli…kurz im Wasser blanchieren und halt von Hand in der Käsemasse umrühren und geniessen!
    Das ist viel bekömmlicher als Brot. Mit Kümmel im oder zum Käse ist es noch idealer!
    Liebe Grüsse
    Rebekka

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